AGB

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Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

PERFECT-EDV IT Services – Ing. Peter Fünder-van der Hulst – perfect-edv.at

1. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge, Lieferungen und Leistungen von perfect-edv.at (nachfolgend „Anbieter“) gegenüber Kunden betreffend IT-Dienstleistungen, Beratung, Wartung, Support, Software sowie Hardwarelieferungen.

Diese AGB gelten sowohl gegenüber Unternehmern im Sinne des UGB als auch gegenüber Verbrauchern im Sinne des KSchG, sofern nicht ausdrücklich zwischen diesen unterschieden wird.

Abweichende Geschäftsbedingungen des Kunden sind nur wirksam, wenn sie vom Anbieter schriftlich anerkannt wurden.


2. Vertragsabschluss

Angebote des Anbieters sind freibleibend und unverbindlich. Ein Vertrag kommt durch schriftliche Auftragsbestätigung, Angebotsannahme durch den Kunden oder durch tatsächliche Leistungserbringung zustande.

Bei Online- oder Fernabsatzgeschäften gilt zusätzlich das Fern- und Auswärtsgeschäfte-Gesetz (FAGG).


3. Leistungsumfang

Der Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot, Vertrag oder der Leistungsbeschreibung.

Der Anbieter ist berechtigt, Leistungen durch qualifizierte Dritte erbringen zu lassen. Technische Änderungen und Verbesserungen sind zulässig, soweit sie dem Kunden zumutbar sind.


4. Preise und Zahlungsbedingungen

Alle Preise verstehen sich in Euro und – sofern nicht anders angegeben – zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer.

Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug fällig. Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Verzugszinsen gemäß § 456 UGB (bei Unternehmergeschäften) bzw. § 1000 ABGB.

Der Anbieter ist berechtigt, bei Zahlungsverzug Leistungen auszusetzen oder nur gegen Vorauskasse zu erbringen.


5. Lieferung und Leistungstermine

Liefer- und Leistungstermine sind nur verbindlich, wenn sie ausdrücklich schriftlich als verbindlich vereinbart wurden.

Verzögerungen aufgrund höherer Gewalt, Lieferengpässen, Ausfällen von Vorlieferanten oder sonstigen unvorhersehbaren Ereignissen verlängern Fristen angemessen.


6. Mitwirkungspflichten des Kunden

Der Kunde hat alle zur Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Zugänge und Unterlagen rechtzeitig bereitzustellen.

Der Kunde ist für Datensicherungen selbst verantwortlich. Vor Arbeiten an IT-Systemen hat der Kunde eigenständig vollständige Backups durchzuführen.


7. Gewährleistung

Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsbestimmungen nach ABGB.

Gegenüber Unternehmern beträgt die Gewährleistungsfrist 6 Monate ab Übergabe. Gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Fristen.

Der Anbieter ist berechtigt, Gewährleistungsansprüche nach eigener Wahl durch Verbesserung, Austausch oder Preisminderung zu erfüllen.

Bei Software wird keine Gewähr dafür übernommen, dass diese in allen Kombinationen fehlerfrei funktioniert.


8. Haftung

Der Anbieter haftet nur für Schäden, die vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht wurden.

Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und beschränkt auf den typischerweise vorhersehbaren Schaden.

Die Haftung für indirekte Schäden, entgangenen Gewinn und Datenverlust ist ausgeschlossen, sofern gesetzlich zulässig. Für Datenverlust wird nur gehaftet, wenn der Kunde nachweislich ordnungsgemäße Datensicherungen durchgeführt hat.

Gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Haftungsbeschränkungen.


9. Eigentumsvorbehalt

Gelieferte Waren bleiben bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum des Anbieters.


10. Software und Nutzungsrechte

Der Kunde erhält an gelieferter Software ein nicht übertragbares, nicht ausschließliches Nutzungsrecht im vereinbarten Umfang.

Eine Weitergabe oder Vervielfältigung ist nur zulässig, soweit dies vertraglich oder gesetzlich erlaubt ist.


11. Referenznennung

Der Anbieter ist berechtigt, Kunden, die Dienstleistungen, Hardware oder Software bezogen haben oder aus einem sonstigen Grund eine Rechnung erhalten haben, als Referenzkunden auf der Website sowie in sonstigen Werbe- und Präsentationsunterlagen zu führen.

Dabei dürfen der Name des Kunden (bei Unternehmen der Firmenname) sowie ein vom Anbieter erstellter kurzer Beschreibungstext oder Kommentar über die erbrachte Leistung veröffentlicht werden.

Diese Referenznennung gilt bis auf schriftlichen Widerruf des Kunden.


12. Rücktrittsrecht für Verbraucher (Fernabsatz – FAGG)

Verbraucher haben bei Fernabsatzverträgen ein gesetzliches Rücktrittsrecht von 14 Tagen ab Vertragsabschluss bzw. Warenübernahme.

Kein Rücktrittsrecht besteht bei:

  • individuell angefertigter Software oder Konfiguration
  • entsiegelter Software
  • vollständig erbrachten Dienstleistungen, wenn der Kunde dem vorzeitigen Beginn ausdrücklich zugestimmt hat.

13. Datenschutz

Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß DSGVO und österreichischem Datenschutzgesetz. Details sind in der Datenschutzerklärung auf der Website veröffentlicht.


14. Gerichtsstand und Recht

Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss der Verweisungsnormen des internationalen Privatrechts.

Für Unternehmer ist das sachlich zuständige Gericht am Sitz des Anbieters ausschließlich zuständig. Gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.


15. Schlussbestimmungen

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt eine rechtlich zulässige Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck am nächsten kommt.